Marines Phytoplankton – die Basis allen Lebens

Phytoplankton ist wichtiger Teil der Nahrungskette 

Auch wenn die mikroskopisch kleinen pflanzlichen Organismen nur 1 bis 2% der globalen pflanzlichen Biomasse darstellen, tragen sie doch mit 30 bis 60% der globalen Primärproduktion – also der autonom von ihnen mit Hilfe von anorganischen Stoffen erzeugten Biomasse – ganz Erhebliches zu unser aller Nahrungskette bei. Es ist schon eine besondere Metapher, wenn man bedenkt, dass auch hier wie so oft im Leben der Große die Kleinen schluckt. Ausgerechnet das größte und schwerste aller Säugetiere, der Blauwal, ernährt sich ausschließlich von Kleinstlebewesen wie Phytoplankton und Zooplankton – also tierischem Plankton wie beispielsweise dem Krill – indem er sie tonnenweise aus dem Wasser heraus filtriert.

Superfood Mikroalgen – Lieferant von Sauerstoff und essentiellen Nährstoffen

Die aktiven hoch reproduktiven Mikroalgen sind mit bloßem Auge kaum erkennbar, denn sie bestehen aus nur einer Zelle. Dennoch sind diese extrem winzigen Einzeller mehr als jede andere Pflanze in der Lage, mithilfe der Photosynthese aus Kohlendioxid (CO2) und Sonnenlicht und unter Zuhilfenahme von Chlorophyll, Nahrung (Glucose) und Sauerstoff zu produzieren. Etwa 70% der gesamten Sauerstoffmenge auf der Erde wird durch Phytoplankton hergestellt. Alle Lebewesen im Meer – wie auch alle Menschen und Tiere an Land – sind direkt vom Wachstum dieser Mikroalgen abhängig. Marines Phytoplankton steht am Anfang der Nahrungskette ist somit die Basis allen Lebens.

Phytoplankton versus Chlorella und Spirulina – Wodurch unterscheidet sich die winzige Meeresalge? 

Phytoplankton, sind freischwebende Meeresalgen, die sich überall ansiedeln, wo es feucht ist, im Salzwasser der Meere genauso wie in allen Seen, Teichen und Flüssen in Form von Süßwasseralgen. Während die um einiges größere Süßwasseralge Chlorella und die eng mit ihr verwandten Cyanobakterien Spirulina und AFA (Aphanizomenon flos-aquae) eben nur im Süßwasser vorkommen und auch nur dort gezüchtet werden, ist das viel kleinere marine Phytoplankton – wie der Name schon sagt – im Salzwasser zuhause. Diese mikroskopisch kleinen Lebewesen mit nur 2 Mikron bzw. 2 Nanometer Durchmesser sind so leicht durchgängig, dass sie ohne Probleme nahezu überall hingelangen können. Diese Fähigkeit macht sie als extrem gut bioverfügbares Nahrungsergänzungsmittel so einzigartig effektiv. Weil sie so viel kleiner sind als andere Einzeller wie Chlorella, Spirulina oder auch die AFA-Alge können wir Menschen die vielen wertvollen und vor allem auch essentiellen Nährstoffe, die in marinem Phytoplankton enthalten sind, ganz besonders gut aufnehmen und verwerten. Dank ihrer äußerst geringen Größe können diese potenten Winzlinge sogar die Blut-Hirn-Schranke passieren. 

Marine Phytoplankton-Arten – Nannochloropsis Gaditana ist am nährstoffreichsten

Es gibt zwischen 200.000 und 800.000 Arten des marinen Phytoplanktons in nahezu jeder Größe: mikroskopisch klein bis hin zu metergroß. Schon Kinder lernen im Geolino Tierlexikon: „Plankton gibt es in allen möglichen Größen, von mikroskopisch klein bis hin zu metergroßen Quallen (Megaplankton). Phytoplankton, das kleiner ist als zwei Mikrometer nennt man Picoplankton. Ist es kleiner als 50 Mikrometer, heißt es Nanoplankton. Die meisten Plantonarten sind kleiner als der Durchmesser eines menschlichen Haares. Viele Arten sind für den menschlichen Verzehr untersucht worden. Soweit bekannt enthält die Art Nannochloropsis Gaditana die mit Abstand umfangreichste Palette an essentiellen Nährstoffen für uns Menschen. Diese hochwertige Phytoalge stellt als einzigartiges Superfood in perfekter Zusammensetzung alle für die Erhaltung und Neubildung menschlicher Zellen wichtigen essentiellen Nährstoffe zur Verfügung. Außerdem ist sie eine hervorragende Quelle für essentielle Omega 3-Fettsäuren und damit ein ausgezeichneter Lieferant von Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). 

Wie wird Marines Phytoplankton gewonnen? Und wie ist die Qualität?

Marines Phytoplankton wächst und gedeiht in allen Weltmeeren. Doch leider ist die Qualität unserer Meere durch zahlreiche Formen von Verunreinigung heutzutage äußerst bedenklich und deren Gewinnung mit großen Belastungen verbunden. Viele Mikroalgen-Produkte kommen nach wie vor aus dem Fernen Osten und sind mit allerlei Toxinen verunreinigt, darunter Schwermetalle wie Quecksilber, Cadmium, Blei oder auch Penicillin-resistente Bakterien sowie Glyphosat und andere Pestizide aus der belasteten Landwirtschaft. Daher ist es nicht anzuraten, marines Phytoplankton direkt aus dem Ozean zu beziehen.


Phytoplankton mag kühle Klimazonen – auch die darin enthaltenen essentiellen Phosphorlipide

Aber auch die Qualität von Züchtungen ist und bleibt immer von der jeweils verwendeten Wasserqualität abhängig. Die Pflanzen entfalten nur dann ihre optimale Wirksamkeit, wenn sie durch langsames Wachstum im Freien gewonnen werden. Da marines Phytoplankton auch Salzwasserorganismen in den Nordmeeren ernährt, sollten diese Pflanzen am besten in kühleren Klimazonen heranwachsen. Das macht das Plankton robuster. Durch die Herausforderungen, die das kältere Klima mit sich bringt, wird die Pflanze zu einem Überlebenskünstler, der mehr Nährstoffe enthält als Phytoplankton, das in einem wärmeren Klima, in beheizten Gewächshäusern, in Plastik- oder Glasröhren oder in einer Wasserschicht über warmen Steinen – wie beispielsweise auf Hawaii – schnell heranwächst. Wenn das Klima kälter ist, entwickelt marines Phytoplankton außerdem einen höheren Prozentsatz an den essentiellen Phosphorlipiden, wichtige Fetten also, die für viele Prozesse im Körper und im Gehirn benötigt werden. 


Ganz unter Naturschutz: so wird hochwertiges Marines Phytoplankton optimal kultiviert 

Qualitativ hochwertiges marines Phytoplankton, wie Karstädt’s Urplankton, wird auf einem nördlich gelegenen Fleckchen Erde in einem Naturschutzgebiet kultiviert. Hierbei wird ausschließlich Meerwasser verwendet, das seit mehr als 130.000 Jahren im Kern dieses Gebietes in einer „Wasserblase“ existiert. Dieses Wasser aus dem so genannten Pleistozän steht nicht mehr im Austausch mit dem offenen Meer und ist deshalb frei von jeglichen Verunreinigungen. Nach der Ernte des Phytoplanktons wird das Wasser abgelassen und die Becken werden mit dem gleichen sauberen Wasser gereinigt. Die Becken werden dann wieder mit dem pleistozänen Wasser gefüllt. Daher müssen keine chemischen Reinigungsmittel verwendet werden. Das so produzierte Plankton ist sauber und rein wie zu Urzeiten. Es ist das einzige auf der Welt, das in einer so einzigartigen sauberen, unberührten Wasserquelle wachsen kann. Die verwendete Technologie und das reine pleistozäne Meerwasser garantieren ein sicheres Endprodukt, das sich bei gesundheitsbewussten Menschen immer größerer Beliebtheit erfreut. Karstädts‘ Urplankton besteht zu 100% aus dieser wirksamsten Form von marinem Phytoplankton, da es sein Phytoplankton allein aus dieser Quelle bezieht.

Superfood Algenpulver: Reich an Fettsäuren, Antioxidantien und weiteren essentiellen Mikronährstoffen

Marines Phytoplankton in Form von hochreinem Algenpulver wird nicht umsonst auch Superfood aus dem Meer genannt. Schließlich ist die winzige Mikroalge ungeheuer reich an essentiellen Nährstoffen. Sie enthält einen hohen Anteil an wertvollen Omega 3-Phospholipiden mit EPA und DHA sowie gute Omega 6-, 7- und 9-Fettsäuren. Außerdem enthalten sind 18 essentielle und nicht essentielle Aminosäuren, viele lebensnotwendige Vitamine, Spurenelemente und Pflanzenstoffe mit antioxidativen Eigenschaften, die beiden Pigmente Chlorophyll und Carotinoid sowie wichtige Polysaccharide und Nukleinsäuren. Die außerordentliche Nährstoffdichte und die gleichzeitig extrem hohe Bioverfügbarkeit machen das kleine Algenwesen zum Superstar unter den Nahrungsergänzungsmitteln. Nicht umsonst wird marines Phytoplankton auch die „Urmedizin“ aus dem Meer genannt.


Omega 3-Mangel muss nicht sein – vegane Mikroalgen sind wertvolle Omega 3-Lieferanten 

Die Natur weiß es, wir Menschen wissen es nun auch: Marine Phytoalgen sind genau wie bestimmte Fischarten wertvolle Omega 3-Quellen. Das Schöne daran ist, dass sie im Gegensatz zu Fisch rein pflanzlich sind. Gerade Menschen, die sich vegetarisch oder sogar vegan ernähren, haben trotz ausgewogener Ernährung nicht selten einen Mangel an Omega 3-Fettsäuren. Das liegt vor allem daran, dass unser Körper diese ungesättigten essentiellen Fettsäuren nicht selbst synthetisieren kann. Sie müssen von außen über die Nahrung oder über wertvolle Nahrungsergänzung in Form von hochwertigen Omega 3-Produkten zugeführt werden. Weil Omega 3 eine wichtige Rolle für unseren Zellstoffwechsel und Blutkreislauf spielt, wirkt sich ein Mangel an diesen essentiellen Fettsäuren auf den Gesamtorganismus aus und kann zu zahlreichen, unterschiedlichen Symptomen führen. Aber auch Fleisch- und Fischesser sollten ihren Fettsäurespiegel im Auge behalten und wie alle anderen auch darauf achten, dass alle Fettsäuren – also Omega 3, 6, 7 und 9 – in einem ausgewogenen Verhältnis zueinanderstehen. 

Wozu tragen Omega 3-Fettsäuren mit EPA und DHA bei?

Docosahexaensäure (DHA) und Eicosapentaensäure (EPA), zwei der drei Omega-3-Fettsäuren, gehören zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die über die Nahrung aufgenommen werden müssen.

  • DHA ist wichtig für das Gehirn, das Sperma und die Netzhaut im Auge
  • DHA trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Triglycerid-Spiegels (Blutfettwerte) bei
  • DHA trägt zu einer normalen Gehirnfunktion bei
  • DHA trägt zu einer normalen Sehkraft bei
  • EPA und DHA tragen zu einer normalen Herzfunktion bei
  • EPA und DHA tragen zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks bei
  • EPAs spielen eine Rolle im Eicosanoid-Stoffwechsel und unterstützen die Balance in der Funktionsweise des Immunsystems

 

Oxidativer Stress – wie Antioxidantien in der Mikroalge freie Radikale abpuffern

Marines Phytoplankton kann noch mehr. Durch die hohe Anzahl an Antioxidatien wie Chlorophyll, Carotinoide, beta-Carotin, Vaucheriaxanthin, Violaxanthin, Antheraxanthin sowie das Antioxidationsmittel SOD (Superoxid-Dismutase), das sich besonders bei Ausleitung von Schwermetallen bewährt, trägt die kleine Mikroalge einen großen Beitrag zur körpereigenen Entgiftung bei. Antioxidantien sind nämlich mit die wichtigsten Sicherheitspuffer gegen die destruktiven Oxidationsprozesse freier Radikale in unserem Körper. Noch dazu ist die Alge basisch und somit ideal geeignet zur Unterstützung von Entgiftungs-, Entschlackungs- und Entsäuerungskuren. 

Was ist alles drin in marinem Phytoplankton?

Marines Phytoplankton enthält

  • 18 essentielle und nicht-essentielle Aminosäuren
  • einen extrem hohen Anteil an Phosphorlipiden
  • Omega 3 in Form von DHA
  • Omega 3 in Form von EPA 
  • Omega 3 in Form von ALA (Alpha-Linolensäure, die auch in pflanzlichen Ölen wie Leinöl gefunden wird)
  • die gesunden Formen des Omega 6, Omega 7 und Omega 9
  • ein breites Spektrum an Vitaminen, die wegen Ihrer geringen Größe leicht und schnell aufzunehmen sind. Dazu gehören ein breiter Vitamin-B-Komplex wie B1, B2, B6, B8, B9 und B12 sowie Vitamin C und Vitamin E.
  • Spurenelemente (Selen, Jod, Zink und Eisen)
  • Mineralien (Kalzium, Phosphor, Kalium, Natrium, Magnesium)
  • Nukleotide, die als Bausteine für DNA-Stränge gebraucht werden
  • langkettige Polysaccharide (Kohlenhydrate), also langkettige Zucker, die unter anderem die Kommunikation zwischen den Zellen fördern
  • komplexe nichtlineare Polysaccharide, die wichtige Eigenschaften für ein starkes Immunsystem aufweisen. Sie gelten als die stärksten Immunverstärker, die wir in der Wissenschaft kennen. Nach der Einnahme von Polysacchariden kann eine Zunahme von NK-Zellen (Killerzellen) im Körper beobachtet und gemessen werden.
  • zahlreiche Antioxidantien, wie beispielsweise das Antioxidationsmittel SOD (Superoxid-Dismutase), ein Enzym und eines der wichtigsten Antioxidantien in unserem Körper. 
  • die Pigmente Chlorophyll und Betacarotin
  • die NukleinsäurenDNA und RNA und die Nukleotide ATP, ADP und GTP zum Schutz und zur Regeneration unserer DNA.

Urplankton – ideales Algenpräparat für Menschen mit Magen-Darm-Probleme und Resorptions-Störungen

Leider sind heutzutage Magensäuremangel, Sickerdarm bzw. Leaky Gut und andere Resorptionsstörungen durch entzündliche Darmerkrankungen fast schon die Regel. Auch Menschen, die durch Erkrankungen zu geschwächt sind, brauchen leicht aufzunehmende Kost. Hier wäre „Karstädts‘ Urplankton“ eine wunderbare Nahrungsergänzung. Mit einer Größe von nur 2 nm können die organischen Algen das Gehirn sogar über die Blut-Hirn-Schranke hinaus erreichen. Es ist für unseren Körper sehr gut resorbierbar und praktisch zu 100% bioverfügbar, so dass auch bei Menschen mit Verdauungsstörungen möglichst nichts verloren geht.

 

 

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